Wiesnchef Clemens Baumgärtner mit den beiden Preisträgerinnen des Siegerentwurfs Oktoberfest Plakat 2025.

Das Plakatmotiv für das Oktoberfest 2025 steht fest: Die Jury hat den Entwurf von zwei Designstudentinnen zum offiziellen Motiv für die Wiesn in diesem Jahr gekürt. 

Die beiden Designstudentinnen Amiera Harithas und Dinah-Charles Francis aus München haben die wahren Helden des Oktoberfestes in den Mittelpunkt gerückt. Wirtschaftsreferent und scheidender Wiesnchef Clemens Baumgärtner begründet den Juryentscheid für den ersten Platz des Plakatwettbewerbes: “ Die Kellnerinnen und Kellner, Schausteller und all jene, die mit ihrer harten Arbeit das Oktoberfest möglich machen werden hier gewürdigt. Zugleich besticht das Motiv durch seine Lebensfreude, seinen typisch münchnerischen Charakter und die internationale Verständlichkeit. Auch für Lizenzartikel eignet es sich hervorragend.“ Baumgärtner bezeichnet den Entwurf der beiden jungen Damen als rundherum gelungen. 

Oktoberfest als Ort der Begegnung

Zu sehen ist auf dem Plakat eine strahlende Bedienung im Dirndl, die mit einem Lächeln alles serviert, was die Wiesn so besonders macht. In stilisierter Briefmarkenoptik vereine das Design Lebendigkeit, Humor und bayerische Gastfreundschaft auf einzigartige Weise, so die Jurybegründung für den Siegerentwurf. Die Juroren zeigten sich beeindruckt von der kreativen Umsetzung. Es fange den Geist des Festes perfekt ein, charmant und mit hohem Wiedererkennungswert. Im vorangegangenen Online-Voting erfreute sich der Entwurf ebenfalls großer Beliebtheit und erreichte den dritten Platz.

„Für uns ist das Oktoberfest ein Ort der Begegnung, an dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen, sich kennenlernen und eine besondere Gemeinschaft erleben“, erklären die Designerinnen Amiera Harithas (29) und Dianah-Charles Francis (25) in ihren Bewerbungsunterlagen. „Mit unserem Entwurf möchten wir diese Werte und die festliche Stimmung der Wiesn in einem modernen Gewand präsentieren, ohne die Wurzeln und die Herzlichkeit der bayrischen Kultur aus den Augen zu verlieren.“ Die beiden Siegerinnen des Wettbewerbes studieren an der Designschule München. Sie bekennen eine tiefe Leidenschaft für die Wiesn.  Die zwei Preisträgerinnen können sich für den 1. Platz 2.500 Euro sowie 5.000 Euro Lizenzhonorar teilen. Das preisgekrönte Motiv wird digital sowie auf allen offiziellen Lizenzartikeln und Plakaten zu sehen sein. 

74 Entwürfe schafften es in das Publikumsvoting

113 Entwürfe wurden eingereicht, von denen es 74 in das Publikumsvotum schafften. In der Online-Abstimmung ermittelten 8.458 Fans mit der Vergabe von 38.400 Stimmen die beliebtesten Plakatentwürfe. Aus diesen wählte eine Jury aus Sach- und Fachpreisrichtern die beliebtesten drei Motive aus, die mit Geldpreisen dotiert werden.

Mit ihrem Entwurf sicherte sich gebürtige Münchnerin und Verlagsherstellerin für Print- und Digitalmedien Franziska Hofbauer den zweiten Platz. Dank starker Farbkontraste entfaltet ihr Motiv eine hohe Werbewirkung. Zu sehen sind die Kernelemente der Wiesn, darunter Maßkrug, Breze, Lebkuchenherz, Tracht und Riesenrad. Im Online-Voting belegte das Plakat den 30. Platz. Auf Platz drei schaffte es der freiberufliche Creative- und Art Director Pascal Wilfling. Sein Entwurf zeigt eine Stammtischszene mit dem Münchner Kindl, dem Engel Aloisius und eine Frau im Dirndl und einen Mann in Tracht. In der Online-Abstimmung landete das Motiv auf Platz 36.

Letzte Pressekonferenz für Wiesnchef Baumgärtner

Die Vorstellung des Wiesnplakates 2025 war die letzte Oktoberfest-Presskonferenz von Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner, dessen Amtszeit Ende Februar ausläuft. Als Erinnerung überreichten ihm seine Mitarbeiter das Wiesnplakat aus dem Jahr 2019 zu Beginn seiner Amtszeit und das aktuelle Plakat für das Oktoberfest 2025. Nachfolger von Baumgärtner als neuer Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt wird der bisherige Oberbürgermeister von Ingolstadt, Christian Scharpf.